Unterflurverankerung
für Stadtbäume

Straßen- und Platzbäume unterirdisch sichern – unsichtbar und unangreifbar.

  • Kein Ziel für Vandalismus
  • Frei für die Pflege
  • Sicher über die Standzeit

Drei Gründe, warum die Verankerung in den Boden gehört

Vandalismus

Vandalismus

Pfahl und Gurt sind die Angriffsfläche. Unterflur gibt es oberirdisch nichts zu beschädigen – Farbe, Messer und Fußtritt laufen ins Leere

Pflege um unterflurverankerte Jungbäume

Pflege

Die kommunalen Landschaftspfleger mähen und schneiden frei, ohne von Pfählen und Bindungen behindert zu werden. Der Baumstamm bleibt voll zugänglich

Verkehrssicherung durch Unterflurverankerung

Verkehrssicherung

Kein loses Konstruktionsteil im Verkehrsraum, keine herausstehende Kante, keine Stolperstelle – ein Haftungsrisiko weniger

Was oben steht, wird angegriffen. 
Was unten liegt, hält.

Der Holzpfahl ist im öffentlichen Raum die Schwachstelle, nicht die Sicherung. Er wird besprüht, angefahren, umgetreten, die Gurte werden durchtrennt. Jeder gelockerte oder halb entfernte Pfahl ist zusätzlich ein Thema für die Verkehrssicherungspflicht – ein loses Konstruktionsteil im Verkehrsraum, für das die Kommune einsteht.

Die Meyerdiercks Erdanker verlagern die Verankerung unter die Oberfläche. Der Wurzelballen wird direkt mit dem Baugrund verspannt. Oberirdisch bleibt nichts, an das man herankommt – dem Vandalismus fehlt das Ziel, dem Stadtbild fehlt das Störelement.

  • Nichts zum Besprühen, Durchschneiden oder Umtreten
  • Keine gelockerten Pfähle als Haftungsrisiko im Verkehrsraum
  • Freier Baumstamm – kein Hindernis für Mäharbeiten und Freischneider
  • Das Straßen- und Platzbild bleibt vom ersten Tag an ruhig
umgefahrener Pfahl - mangelnde Verkehrssicherheit durch fehlende Unterflurverankerung

Wo jeder Zentimeter zählt

Straßenbäume stehen heute eng zwischen Fahrbahn, Radweg und Parkstand.
Genau dort spielt eine Verankerung, die unter der Oberfläche bleibt, ihre Vorteile aus.
freier und gut zu pflegender Bereich um den jungen Stadtbaum
Schmaler Pflanzstreifen an der Fahrbahn

Zwischen Bordstein, Verkehrsschild und Parkstand ist jeder Zentimeter verplant. Weil die Verankerung unsichtbar im Boden liegt, bleibt der Platz frei – für die Schilder, die Pflege und den Verkehr.

Zwischen Fußgängerbereich und Parkstand

Spielende Kinder, Fußgänger, parkende Autos – an dieser Kante ist ständig Betrieb. Weil die Sicherung im Boden liegt, bleibt der Raum um den Stamm frei begehbar und übersichtlich.

keine Möglichkeit einen Pfahl zu beschädigen oder umzufahren
Parkbuchten mit Parkkante

Fahrzeuge parken bis nah an den Baumstamm. Die Sicherung liegt geschützt im Boden – der Baum steht frei, und die Fläche bleibt bis an die Parkkante nutzbar.

Auswahltabelle Unterflurverankerung: passender Satz je Stammumfang

Ob Straßenbaum in der Baumgrube, Solitär auf dem Platz oder Bepflanzung über einer Tiefgarage: Für jeden Stammumfang gibt es den passenden Verankerungssatz – die Gurtfarbe zeigt auf einen Blick, welcher es ist.

Auswahltabelle: Welcher Anker für welchen Baum Auswahlhilfe für die Unterflurverankerung von Straßen- und Platzbäumen: drei Verankerungssätze (40-, 68- und 88-RBKW) mit Stammumfang, maximaler Baumhöhe und Ankerseil-Länge. Die Gurtfarbe blau, grün, orange ordnet jeden Satz eindeutig einer Größe zu. Verankerungssatz Stammumfang bis Höhe Länge Ankerseil 40-RBKW ca. 20–35 cm ca. 3,50 m 0,50 m 68-RBKW ca. 35–75 cm ca. 6,00 m 0,75 m 88-RBKW ca. 75–125 cm ca. 8,00 m 1,05 m Jeder Satz besteht aus drei Ankerseilen, einem Polyestergurt und einer Ratsche zum Spannen. Die Gurtfarbe ordnet den Satz zu: blau, grün, orange.

Haltekraft, die man nicht sieht

Der Anker wird von Hand eingetrieben und kippt beim Verriegeln quer zur Zugrichtung. Erst dadurch entsteht die Haltekraft – nicht durch Masse, sondern durch die Fläche, die der Anker im gewachsenen Boden aufspannt.

Die Ankerseile bestehen aus Stahldraht. Deren geringe Dehnung sorgt für eine eindeutige Verriegelung und eine gleichmäßige Lastaufnahme über die gesamte Standzeit. Für die Kommune heißt das: Die Sicherung arbeitet unabhängig davon, was oberirdisch passiert – sie kann nicht gelockert, durchtrennt oder entfernt werden.

Haltekräfte der Unterflur-Ankerseile Tabelle der Arbeitslasten für die Ankerseile AS A 40, A 68 und A 88 – Durchmesser, Länge und Haltekraft. Die Verankerung arbeitet unter der Oberfläche und bleibt über die gesamte Standzeit wirksam. Ankerseil Durchmesser Länge Arbeitslast* AS A 40 3 mm 0,50 m ca. 140 kg AS A 68 4 mm 0,75 m ca. 500 kg AS A 88 5 mm 1,05 m ca. 1.365 kg * Werte für Bodenklasse 3 bis 5 nach DIN. Die genaue Nutzlast wird mit einer Probebelastung am Standort ermittelt.
Technische Unterlagen, Datenblätter und Ausschreibungstexte zum Download

Für Planung und Ausschreibung

Technische Unterlagen, Datenblätter und Ausschreibungstexte stellen wir zum Download bereit.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Baumstandorte

Ob konkretes Projekt oder Grundsatzfrage für kommende Ausschreibungen – wir beraten Sie zur Verankerung im öffentlichen Raum. Sie finden uns auch auf der GaLaBau 2026 in Nürnberg, Halle 4 / Stand 4-407.

Weitere Anwendungen:

Baumkronensicherung

Verankerung im Kronenbereich

Befestigung mit Spannseilen an drei Haltepunkten im Kronenansatz – für Situationen, in denen der Wurzelballen nicht verspannt werden kann oder die Baumkrone noch zusätzlich gesichert werden muss.

Unterbaute Flächen und Dächer

Unterbaute Flächen und Dächer

Die Karabinerhaken werden in bauseits vorgegebene Befestigungspunkte eingehakt, der Spanngurt läuft direkt über den Wurzelballen. Bruchlast des Gurtbandes bis 4.000 daN.

Extreme Haltekräfte

Extreme Haltekräfte

Wo Aluminiumdruckguss an seine Grenze kommt, liefern wir Erdanker aus Eisenguss. Auch als Sonderlösung.